§1 Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") regeln das Vertragsverhältnis zwischen der ENTFALTE DEIN POTENZIAL LLC, 3833 Powerline Road, Suite 101, 33309 Fort Lauderdale, Florida, USA (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden über die Erbringung der individuellen Buchberatung (nachfolgend „Beratung" oder „Leistung") über die Website buch-beratung.com.
Ausschließlich Unternehmer als Kunden: Das Angebot des Anbieters richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, also an natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind von dem Angebot ausgeschlossen.
Mit der Buchung versichert der Kunde, dass er die Beratung in Ausübung seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit in Anspruch nimmt. Sollte sich diese Erklärung im Nachhinein als unzutreffend herausstellen, behält sich der Anbieter vor, vom Vertrag zurückzutreten oder ihn anzufechten.
Diese AGB gelten ausschließlich. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat. Dieses Zustimmungserfordernis gilt auch dann, wenn der Anbieter in Kenntnis abweichender Geschäftsbedingungen des Kunden die Leistung vorbehaltlos erbringt.
§2 Vertragspartner und Dienstleister
Vertragspartner: Der Beratungsvertrag kommt unmittelbar zwischen dem Kunden und der ENTFALTE DEIN POTENZIAL LLC als Anbieter zustande.
Buchungsplattform: Für die Terminbuchung nutzt der Anbieter den Dienst der Calendly Inc., 271 17th Street NW, Suite 1000, Atlanta, Georgia 30363, USA. Calendly stellt lediglich die technische Plattform für die Terminvereinbarung zur Verfügung und ist nicht Vertragspartner.
Zahlungsabwicklung: Die Zahlung wird über den Dienst der Stripe Payments Europe, Limited, The One Building, 1 Grand Canal Street Lower, Dublin 2, Irland, abgewickelt. Stripe ist ebenfalls nicht Vertragspartner, sondern reiner Zahlungsdienstleister.
Rechnungsstellung: Der Anbieter stellt dem Kunden nach erfolgter Zahlung eine ordnungsgemäße Rechnung in Textform aus. Die Rechnung wird ohne deutsche Umsatzsteuer ausgestellt, da der Anbieter seinen Sitz in den USA hat. Hinsichtlich der umsatzsteuerlichen Behandlung siehe § 5.
§3 Vertragsgegenstand und Leistungen
Der Anbieter erbringt eine einmalige, individuelle 1:1-Buchberatung mit einer Dauer von 60 Minuten, durchgeführt von Florian Höper persönlich, per Videokonferenz über den Dienst Zoom.
Inhalt der Beratung: Die Beratung umfasst die Beantwortung individueller Fragen des Kunden zu den Themen Buchkonzeption, Positionierung als Autor, Verlagssuche, Selfpublishing, Buch-Marketing, Bestseller-Strategien sowie verwandte Fragestellungen. Die konkreten Inhalte richten sich nach den vom Kunden eingebrachten Fragestellungen.
Nicht enthaltene Leistungen: Nicht Gegenstand des Vertrags sind insbesondere: das Schreiben oder Lektorieren von Manuskripten, die Vermittlung an Verlage, die Erstellung von Exposés, fortlaufende Betreuung, Coaching über die 60 Minuten hinaus, schriftliche Ausarbeitungen, Gutachten oder rechtliche Beratung. Diese Leistungen können auf Wunsch separat vereinbart werden und sind nicht Bestandteil dieser Beratung.
Charakter der Beratung: Die Beratung ist als unverbindlicher fachlicher Austausch konzipiert. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, im Rahmen oder im Anschluss der Beratung weitere Leistungen anzubieten oder zu vermitteln. Empfehlungen oder Hinweise auf weitere Leistungen des Anbieters erfolgen ausschließlich nach freier Einschätzung des Anbieters.
§4 Zustandekommen des Vertrags
Angebot: Die Darstellung der Beratung auf der Website buch-beratung.com stellt kein bindendes Angebot des Anbieters dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden, ein Angebot abzugeben (invitatio ad offerendum).
Bestellung: Der Kunde gibt sein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss ab, indem er auf der Website über den Buchungsbutton einen Termin in der Calendly-Buchungsmaske auswählt, die Pflichtfelder ausfüllt und die Zahlung über Stripe abschließt.
Annahme: Der Vertrag kommt mit Zugang der Buchungsbestätigung per E-Mail beim Kunden zustande. Diese wird automatisch über Calendly versendet und enthält den Termin, den Zoom-Zugangslink sowie die Möglichkeit zur Verschiebung des Termins.
Speicherung: Der Vertragstext wird vom Anbieter nicht eigenständig gespeichert. Die Buchungsbestätigung enthält die wesentlichen Vertragsbestandteile. Diese AGB können jederzeit unter buch-beratung.com/agb.html abgerufen und gespeichert werden.
§5 Preise und Zahlungsbedingungen
Preis: Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung auf der Website ausgewiesenen Preise. Der Einführungspreis von 75,00 € für die 60-minütige Buchberatung ist zeitlich begrenzt und wird vom Anbieter nach freier Entscheidung beendet oder verlängert. Maßgeblich ist stets der zum Buchungszeitpunkt angezeigte Preis.
Umsatzsteuer / Reverse Charge: Da der Anbieter seinen Sitz in den USA hat, wird die Rechnung ohne Ausweis deutscher Umsatzsteuer ausgestellt. Bei Kunden, die in einem EU-Mitgliedstaat als Unternehmer mit gültiger Umsatzsteuer-Identifikationsnummer registriert sind, kommt das Reverse-Charge-Verfahren zur Anwendung. Der Kunde ist verpflichtet, die Umsatzsteuer im Rahmen seiner Steuererklärung selbst zu deklarieren und abzuführen. Etwaige Steuern oder Abgaben außerhalb Deutschlands oder der EU trägt der Kunde selbst.
Zahlung: Die Zahlung ist sofort mit Buchung über Stripe in voller Höhe fällig. Der Kunde wählt im Zahlungsprozess das gewünschte Zahlungsmittel aus den von Stripe angebotenen Optionen aus.
Verzug: Sollte eine Zahlung scheitern oder rückgängig gemacht werden (z. B. Chargeback), gerät der Kunde ohne weitere Mahnung in Verzug. Der Anbieter ist berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten und den Termin neu zu vergeben. Die Geltendmachung weiterer Schadensersatzansprüche bleibt vorbehalten.
§6 Durchführung der Beratung
Zeit und Ort: Die Beratung findet zum gebuchten Zeitpunkt per Videokonferenz über den Dienst Zoom statt. Der Zugangslink wird mit der Buchungsbestätigung per E-Mail übermittelt.
Dauer: Die Beratungsdauer beträgt maximal 60 Minuten. Eine Verlängerung über diesen Zeitraum hinaus liegt im Ermessen des Anbieters und begründet keinen Anspruch des Kunden.
Verspätung des Kunden: Erscheint der Kunde verspätet zum Termin, verkürzt sich die Beratungszeit entsprechend. Eine Nachholung der versäumten Zeit erfolgt nicht. Der Vergütungsanspruch des Anbieters bleibt unberührt.
Nichterscheinen des Kunden: Erscheint der Kunde ohne vorherige Mitteilung nicht zum gebuchten Termin (No-Show), gilt die Leistung als ordnungsgemäß erbracht. Eine Rückerstattung erfolgt in diesem Fall nicht.
Aufzeichnung durch den Anbieter: Der Anbieter zeichnet die Beratung in Bild und Ton auf. Die Aufzeichnung dient ausschließlich internen Zwecken (insbesondere Dokumentation der Leistungserbringung und Qualitätssicherung); eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Mit der Buchung erklärt sich der Kunde mit der Aufzeichnung einverstanden. Möchte der Kunde der Aufzeichnung widersprechen, hat er dies dem Anbieter spätestens zu Beginn des Beratungscalls mitzuteilen; in diesem Fall verzichtet der Anbieter auf die Aufzeichnung. Auf Wunsch kann dem Kunden die Aufzeichnung im Nachgang vom Anbieter zur Verfügung gestellt werden; ein Anspruch des Kunden hierauf besteht nicht. Einzelheiten zur Datenverarbeitung (insbesondere Speicherdauer, Zwecke, Empfänger und Rechte des Kunden) ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
Aufzeichnung durch den Kunden: Eine Aufzeichnung der Beratung durch den Kunden — sei es in Bild, Ton, durch Mitschnitt, Live-Stream oder durch Bereitstellung an Dritte — ist ausgeschlossen, soweit der Anbieter ihr nicht ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
Verhinderung des Anbieters: Ist der Anbieter aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat (z. B. Krankheit, technische Ausfälle), an der Durchführung des Termins gehindert, wird er den Kunden unverzüglich informieren und einen Ersatztermin anbieten. Weitergehende Ansprüche des Kunden sind ausgeschlossen, soweit der Anbieter den Ausfall nicht zu vertreten hat.
§7 Terminänderung; Ausschluss der Stornierung
Kein Widerrufsrecht: Da der Vertrag ausschließlich mit Unternehmern im Sinne des § 14 BGB geschlossen wird, steht dem Kunden kein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die §§ 312 ff. BGB finden keine Anwendung.
Terminänderung: Der Kunde kann den gebuchten Termin bis 72 Stunden vor Terminbeginn kostenfrei über den in der Buchungsbestätigung enthaltenen Link auf einen anderen verfügbaren Termin verlegen. Die Verlegung erfolgt im Rahmen der von Calendly angebotenen Verfügbarkeiten und ist einmal pro Buchung möglich. Weitere Verlegungen liegen im Ermessen des Anbieters.
Ausschluss der Stornierung: Eine Stornierung der Buchung mit Rückerstattung des gezahlten Betrags ist ausgeschlossen. Mit dem Vertragsschluss reserviert der Anbieter den gewählten Slot exklusiv für den Kunden und kann ihn nicht mehr anderweitig vergeben. Erscheint der Kunde nicht oder nimmt er den Termin trotz der Möglichkeit zur Verlegung nach Absatz 2 nicht wahr, behält der Anbieter den Vergütungsanspruch in voller Höhe.
Terminverlegungserklärung: Terminverlegungen sind ausschließlich über den in der Buchungsbestätigung enthaltenen Link selbst vorzunehmen. Eine Terminverlegung per E-Mail oder auf anderem Weg ist nicht möglich. Maßgeblich für die Fristwahrung nach Absatz 2 ist der Eingang der Verlegung im Buchungssystem.
Die Geld-zurück-Garantie nach § 8 bleibt von dieser Regelung unberührt.
§8 Geld-zurück-Garantie
Garantieversprechen: Der Anbieter gewährt dem Kunden eine eng begrenzte, vertragliche Zufriedenheitsgarantie. Erstattet wird der gezahlte Beratungspreis ausschließlich dann, wenn sämtliche der nachfolgend genannten Voraussetzungen kumulativ vorliegen.
Voraussetzungen der Garantie:
(a) Der Kunde hat aus der Beratung keinen Mehrwert für seine Situation erlangt; und
(b) der Kunde hat dies im Verlauf des Beratungscalls und vor dessen Beendigung explizit und ausdrücklich gegenüber Florian Höper persönlich erklärt; und
(c) der Kunde weist nachvollziehbar nach, dass er aus der Beratung keine für seine konkrete Situation verwertbaren Informationen, Hinweise, Empfehlungen oder Erkenntnisse erlangt hat. Die Darlegungs- und Nachweislast hierfür trägt der Kunde.
Ausschluss der Garantie: Eine Geltendmachung nach Ende des Beratungscalls, durch konkludentes Verhalten, gegenüber Dritten oder ohne Erfüllung der Voraussetzungen nach Absatz 2 ist ausgeschlossen. Die Garantie greift insbesondere nicht, wenn der Kunde lediglich subjektiv unzufrieden ist, andere als die im Call besprochenen Inhalte erwartet hat oder seinen Mitwirkungspflichten nach § 9 nicht nachgekommen ist.
Rückerstattung: Liegen die Voraussetzungen der Garantie vor und wurde dies vom Anbieter anerkannt, erstattet der Anbieter den gezahlten Betrag innerhalb von 14 Tagen nach Anerkennung über das vom Kunden ursprünglich verwendete Zahlungsmittel. Etwaige Gebühren des Zahlungsdienstleisters trägt der Anbieter.
Diese Garantie ist eine eng begrenzte, freiwillige Zusatzleistung des Anbieters über die gesetzlichen Mängelrechte hinaus und beschränkt nicht die gesetzlichen Rechte des Kunden bei Schlechtleistung.
§9 Mitwirkungspflichten des Kunden
Damit die Beratung wirksam und im vollen Umfang erbracht werden kann, wirkt der Kunde aktiv mit. Insbesondere sorgt er selbstständig dafür:
(a) zum gebuchten Termin pünktlich, mit funktionsfähiger Internetverbindung, funktionsfähigem Mikrofon und aktivierter Kamera bereitzustehen; eine Beratung mit deaktivierter Kamera ist nicht möglich;
(b) dem Anbieter die für die Beratung relevanten Informationen, Fragestellungen und ggf. vorhandene Unterlagen rechtzeitig vor oder zu Beginn der Beratung zur Verfügung zu stellen;
(c) wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu seiner Situation, seinen Zielen und seinen bisherigen Schritten zu machen.
Verzögert sich die Beratung oder kann das gewünschte Ergebnis nicht erreicht werden, weil der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht oder nicht rechtzeitig nachkommt, geht dies zu Lasten des Kunden. Der Vergütungsanspruch des Anbieters bleibt unberührt.
§10 Vertraulichkeit
Beidseitige Vertraulichkeit: Beide Vertragsparteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Beratung erlangten Informationen über die jeweils andere Partei, insbesondere geschäftliche, finanzielle, strategische oder werkbezogene Informationen, vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben oder für eigene Zwecke außerhalb der Beratung zu nutzen.
Die Vertraulichkeitsverpflichtung gilt nicht für Informationen, die (a) bereits offenkundig sind oder ohne Verschulden der empfangenden Partei werden, (b) der empfangenden Partei vor der Mitteilung bereits nachweislich bekannt waren, (c) rechtmäßig von Dritten erlangt wurden oder (d) aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen oder behördlicher Anordnungen offenzulegen sind.
Die Vertraulichkeitsverpflichtung besteht über das Ende der Beratung hinaus zeitlich unbegrenzt fort.
Werkideen und Konzepte: Soweit der Kunde dem Anbieter im Rahmen der Beratung Buchideen, Konzepte oder Entwürfe mitteilt, verpflichtet sich der Anbieter, diese nicht für eigene Veröffentlichungen oder Veröffentlichungen Dritter zu verwenden.
§11 Nutzungsrechte und Urheberrecht
Inhalte des Anbieters: Sämtliche im Rahmen der Beratung mitgeteilten Inhalte, Konzepte, Strategien, Frameworks, Methoden und Empfehlungen sind urheberrechtlich geschützt oder unterliegen dem Schutz gewerblicher Schutzrechte des Anbieters.
Nutzungsrecht des Kunden: Der Kunde erhält das einfache, nicht übertragbare und nicht unterlizenzierbare Recht, die im Rahmen der Beratung mitgeteilten Inhalte und Empfehlungen ausschließlich für die eigenen unternehmerischen Zwecke zu nutzen, insbesondere für sein eigenes Buchprojekt.
Untersagt: Untersagt sind insbesondere die kommerzielle Weitergabe, das Veröffentlichen, das Vervielfältigen, das öffentliche Wiedergeben sowie das Schulen, Coachen oder Beraten Dritter auf Basis der Beratungsinhalte. Das Erstellen von Mitschnitten oder Transkripten zur Weitergabe ist ausgeschlossen.
Verstöße gegen die in dieser Klausel geregelten Pflichten berechtigen den Anbieter, vom Vertrag zurückzutreten, weitere Schadensersatzansprüche geltend zu machen und Unterlassung zu verlangen.
§12 Verfügbarkeit und technische Voraussetzungen
Technische Voraussetzungen: Für die Teilnahme an der Beratung benötigt der Kunde einen internetfähigen Computer oder ein mobiles Endgerät, eine stabile Internetverbindung, ein funktionsfähiges Mikrofon, eine funktionsfähige Webcam sowie einen aktuellen Webbrowser oder die Zoom-Anwendung. Die Beschaffung und Bereitstellung der technischen Voraussetzungen liegt ausschließlich im Verantwortungsbereich des Kunden.
Verfügbarkeit Dritter: Der Anbieter haftet nicht für Ausfälle oder Störungen der Dienste Dritter (insbesondere Calendly, Stripe, Zoom). Ist eine Beratung infolge eines Ausfalls dieser Dienste nicht durchführbar, vereinbaren die Parteien einen Ersatztermin. Weitergehende Ansprüche des Kunden sind ausgeschlossen, soweit den Anbieter kein Verschulden trifft.
Höhere Gewalt: Bei höherer Gewalt (z. B. Naturkatastrophen, Krieg, Pandemien, behördlich angeordnete Maßnahmen, weiträumige Strom- oder Internetausfälle) ruhen die Pflichten beider Parteien für die Dauer der Beeinträchtigung. Beide Parteien werden sich bemühen, einen Ersatztermin zu vereinbaren.
§13 Haftung
Unbeschränkte Haftung: Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters beruhen.
Beschränkte Haftung bei einfacher Fahrlässigkeit: Bei einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) – also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut und vertrauen darf – ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, höchstens jedoch auf die Höhe des für die jeweilige Beratung gezahlten Honorars.
Ausschluss im Übrigen: Eine darüber hinausgehende Haftung des Anbieters – insbesondere für entgangenen Gewinn, ausgebliebenen Bucherfolg, ausgebliebene Bestseller-Platzierungen, Folgeschäden, mittelbare Schäden, immaterielle Schäden und Vermögensschäden – ist ausgeschlossen, soweit nicht in Absatz 1 oder zwingenden gesetzlichen Vorschriften (insbesondere dem Produkthaftungsgesetz) etwas anderes bestimmt ist.
Verjährung: Ansprüche des Kunden gegen den Anbieter aus oder im Zusammenhang mit der Beratung verjähren in einem Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn, sofern nicht eine kürzere oder längere gesetzliche Verjährungsfrist zwingend Anwendung findet (z. B. bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit oder Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit).
Persönliche Haftung: Soweit die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen.
§14 Disclaimer und Erfolgsausschluss
Kein Erfolgsversprechen: Die Beratung dient der fachlichen Orientierung. Der Anbieter schuldet eine sorgfältige Beratung nach bestem Wissen und 13+ Jahren Branchenerfahrung, jedoch keinen bestimmten Erfolg. Insbesondere wird kein Erfolg in Bezug auf eine Veröffentlichung, einen Verlagsvertrag, eine Bestseller-Platzierung, Verkaufszahlen, mediale Wahrnehmung oder wirtschaftlichen Ertrag des Buchprojekts geschuldet oder zugesagt.
Bucherfolge hängen von einer Vielzahl von Faktoren ab, die nicht vom Anbieter beeinflusst werden können – insbesondere von der Qualität des Manuskripts, der Marktsituation, der Eigenleistung des Autors, der Verlagswahl und nicht zuletzt vom Glück. Aussagen des Anbieters zu möglichen Ergebnissen oder Erfahrungswerten anderer Kunden stellen ausdrücklich keine Zusage für den individuellen Fall des Kunden dar.
Keine Rechts-, Steuer- oder Wirtschaftsberatung: Die Beratung umfasst keine Rechtsberatung, Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung oder anderweitig vorbehaltene Tätigkeit nach RDG, StBerG oder WPO. Der Kunde ist gehalten, für rechtlich, steuerlich oder wirtschaftlich relevante Fragestellungen einen entsprechend zugelassenen Berater zu konsultieren.
Eigenverantwortung: Der Kunde trifft seine unternehmerischen Entscheidungen eigenverantwortlich. Empfehlungen und Hinweise des Anbieters sind als Anregung zu verstehen; die abschließende Bewertung und Umsetzung obliegen dem Kunden.
§15 Datenschutz
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere der DSGVO. Einzelheiten zur Datenverarbeitung, zu den eingesetzten Dienstleistern (insbesondere Calendly, Stripe, Zoom) und zu den Rechten des Kunden ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
§16 Schlussbestimmungen
Anwendbares Recht: Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und der Kollisionsnormen des deutschen Internationalen Privatrechts.
Gerichtsstand: Ausschließlicher Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Hamburg. Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen.
Erfüllungsort: Erfüllungsort für sämtliche Leistungen aus diesem Vertrag ist Hamburg.
Verbraucherstreitbeilegung: Da der Anbieter ausschließlich mit Unternehmern Verträge abschließt, finden die §§ 36, 37 VSBG keine Anwendung. Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Textform: Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags und dieser AGB bedürfen der Textform (z. B. E-Mail). Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Formerfordernisses. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.
Aufrechnung und Zurückbehaltung: Eine Aufrechnung gegen Forderungen des Anbieters ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen zulässig. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Kunden nur zu, soweit sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
Abtretung: Eine Abtretung der Rechte und Pflichten des Kunden aus diesem Vertrag an Dritte ist nur mit vorheriger Zustimmung des Anbieters in Textform zulässig.
Salvatorische Klausel: Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam, nichtig oder undurchsetzbar sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung. Dasselbe gilt bei Regelungslücken.